| Heimat – Eine Erkundung mit theatralen Mitteln |
Am 2. Dezember 2011 trafen sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 d des Albrecht-Dürer-Gymnasiums mit acht Theaterpädagog(inn)en der Universität der Künste im Jüdischen Museum Berlin zu einem Workshop der besonderen Art.
Drei Kunstwerke der aktuellen Ausstellung „Heimatkunde“ wurden in Kleingruppenarbeit von den Jugendlichen mit theatralen Mitteln erschlossen. Vorbereitend hatten Anfang November 2011 bereits Improvisationen zum Begriff „Heimat“ im Rahmen eines Kennenlerntreffens an der ADO stattgefunden. Nun galt es moderne Kunstwerke zum Thema zu erschließen, und zwar „Five easy pieces“ von Paul Brody, eine Klanginstallation, „Windhauch, Windhauch“ von Via Lewandowsky und Durs Grünbein, eine (Warte-) Rauminstallation sowie „Meine Heimat ist ein düsteres wolkenverhangenes Land“ von Julia Rosenfeld, eine Arbeit zum deutschen Wald und den damit verbundenen Mythen. Nach siebenstündiger Arbeit, nur unterbrochen von einer Mittagspause, performten die Achtklässler(innen) ihre klanglich und sprachlich ansprechend gestalteten, räumlich irritierenden und mit individuellen Heimat-Vorstellungen angereicherten szenischen Interpretationen. Das anwesende Publikum, die Mitarbeiter(inne)n des Museumspädagogischen Dienstes des Jüdischen Museums sowie Frau Prof. Hentschel und die Studierenden der Universität der Künste, äußerte sich lobend zur Konzentration und Präsenz, mit der die Jugendlichen ihre Ergebnisse vortrugen.
dass sie Hintergrundwissen zu den Kunstwerken erwerben konnten, dass sie immer in Bewegung waren, dass sie Zuschauer(innen) irritiert – umgangssprachlich: vera….. - haben, dass die Workshopleiter nett waren. Weniger motivierend fanden einige die Länge des Arbeitstages. Mir gefielen die kritischen Fragen, die von den Jugendlichen bei der Präsentation gestellt wurden. Mir gefiel der Lernort, nämlich das Jüdische Museum. Außerdem war die Betreuung durch die UdK-Studierenden optimal. Ginge es nach den Achtklässlern, dann könnten wir die performativen Kunstbetrachtungen bald wiederholen. Gb |
Am 2. Dezember 2011 trafen sich Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 d des Albrecht-Dürer-Gymnasiums mit acht Theaterpädagog(inn)en der Universität der Künste im Jüdischen Museum Berlin zu einem Workshop der besonderen Art.
Gut gefallen hat den Jugendlichen an dem Workshop,

