| US-Botschafter Murphy besucht ADO, |
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spornt SchülerInnen an: "Jeder von Euch kann Kanzler werden" Am Freitag, dem 16. September, bekam die ADO hohen Besuch: Schulleiter Jörg Freese begrüßte den Botschafter herzlich und wies darauf hin, dass just an diesem Tag fünfzehn SchülerInnen nach Tennessee aufgebrochen waren, um drei Wochen an unserer Partnerschule Dobyns Bennet HS in Kingsport zu verbringen. Botschafter Murphy dankte der Schule und insbesondere Herrn Schwarz und Herrn Kistermann für ihr Engagement um diesen langjährigen Austausch. Botschafter Murphy sprach dann mit den SchülerInnen über seine persönlichen Helden: Ausgehend von seinen Helden appellierte Botschafter Murphy an die SchülerInnen, an sich zu glauben und an ihre Fähigkeit, Dinge zum Guten zu verändern: "Rosa Parks war eine gewöhnliche Frau, die Außergewöhnliches in Gange gebracht hat. Warum solltet Ihr das nicht können?!" Der Botschafter wies die SchülerInnen auch darauf hin, dass selbst scheinbar permanente Dinge sich verändern lassen. Die Berliner Mauer sei auch gefallen, sagte er, obwohl sich dies lange Zeit niemand habe vorstellen können. Auch für die Fragen der SchülerInnen nahm er sich viel Zeit. Die von den SchülerInnen vorbereiteten Fragen drehten sich um Politik, aber auch alltägliche Dinge kamen zur Sprache. So erfuhren die SchülerInnen, dass der Botschafter Neukölln wegen seiner Vielfalt liebe, und dass Mesut Özil sein deutscher Lieblingsfussballer ist. Viel zu schnell ging so eine äußerst spannende, unterhaltsame und interaktive Doppelstunde zu Ende. Nachdem der Botschafter die von Schulleiter Freese angebotene Stelle als Geschichtslehrer wegen anderer Verpflichtungen leider ablehnen musste, nahm er sich aber dennoch auch auf dem Weg zu seinem Wagen noch die Zeit, mit den SchülerInnen draußen zu sprechen und Fotos - "können Ihre Sicherheitsleute mit drauf?" - zu machen. |
US-Botschafter Philip Murphy kam auf Einladung der Schule und traf im Beisein der Neuköllner Schulstadträtin Dr. Giffey rund 60 SchülerInnen unserer Schule. Der Botschafter nahm sich über anderthalb Stunden Zeit, um mit den SchülerInnen über das deutsch-amerikanische Verhältnis, den Kampf gegen den Terrorismus sowie seinen Eindruck von Berlin und seine Lieblingsfußballspieler zu sprechen.
Männer und Frauen wie Martin Luther King und Rosa Parks aus der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung und die deutschen und amerikanischen Visionäre, die nach dem 2. Weltkrieg vermeiden wollten, die Fehler der 1920er Jahre zu vermeiden, und stattdessen Aussöhnung und Austausch suchten. Der Schulaustausch der ADO mit der Schule in Tennessee stehe in der besten Tradition von Größen wie Senator Fulbright, sagte der Botschafter.

